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Die Wahrscheinlichkeit, schlechte oder unscharfe/verwackelte Fotos zu produzieren, liegt oft an einer falschen Haltung der Kamera. Mit diesen Tipps zur Haltung der Kamera und den Stand des Fotografen kann dies oftmals vermieden werden.

Viele machen den Fehler und halten die Kamera mit nur einer Hand, wodurch das Risiko, das Foto zu verwackeln, erhöht wird. Handelt es sich um eine Digitalkamera, kommt im Gegensatz zur Kompaktkamera noch das Gewicht erschwerend hinzu, wodurch die Kamera kaum ruhig gehalten werden kann.

Vermehrt wird auch der Fehler gemacht, den Bildausschnitt nicht durch den Sucher, sondern auf den großen Displays der Kameras zu wählen. Verwendet man den Sucher, wird die Kamera durch den Kontakt mit der Stirn ebenfalls fixiert und ein ruhiges Halten möglich.

Ebenfalls wichtig für gute fotografische Ergebnisse ist der Stand des Fotografen. Auch wenn eine außergewöhnliche Perspektive gewählt wird, sollte der Stand stabil sein. Beide Füße flach auf den Boden stellen (Stöckelschuhe könnten hinderlich sein), dabei ein Bein etwas nach vorne setzen und einen eher breiten Stand einnehmen.

Wichtig ist es sich vor Augen zu führen, dass es egal ist, wie der Fotograf beim Fotografieren aussieht, d. h. die eigene Coolness muss in diesem Fall hinten angestellt werden. Verrenkungen oder eine untypische Haltung des Fotografs lockern die Situation zwischen Fotograf und Model oftmals auf und sorgen für eine gute Stimmung, die natürliche und authentische Bilder entstehen lässt.

Diese Tipps sollen helfen, mit der Digitalkamera schöne und scharfe Fotos zu erzielen:

  • Die Kamera wird mit der rechten Hand am Handgriff gehalten (dieser sollte zur Handgröße passen).
  • Die linke Hand stützt das Objektiv von unten und zwei Finger der linken Hand bedienen das Zoom des Objektivs.
  • Den Bildausschnitt durch den Sucher wählen und die Kamera dabei auf der Stirn anlegen (Vorsicht beim Tragen einer Brille).
  • Die Ellenbogen und Arme an den Oberkörper anlegen.
  • Für einen sicheren und festen Stand sorgen (auch ein Anlehnen sorgt für Stabilität).
  • Der Finger sollte locker auf dem Auslöser liegen und mit wenig Kraft den Auslöser betätigen, so kann ein Verreißen vermieden werden.
  • Eine ruhige Atmung ist ebenfalls wichtig und der Auslöser im ruhigsten Moment ausgelöst werden.
  • Die Verwendung eines qualitativ hochwertigen Stativs erleichtert so manche Situation. Die Arme können auch gut auf einer Stuhllehne aufgelegt werden.
  • Spiegelvorauslösung (bei schwierigen Lichtverhältnissen und einer Spiegelreflexkamera). Viele Kameras verfügen über einen Menüpunkt, unter dem die Spiegelvorauslösung eingestellt werden kann. Ist diese Option gewählt wird der Spiegel bereits im Vorfeld hochgeklappt und verursacht beim Auslösevorgang keine Erschütterung.
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